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Das Liszt-Ferenc-Archiv Göppingen/Budapest steht unter der Leitung von Dr. Lajos Gracza. Es ist eine Dokumentations- und Forschungsstätte in privater Hand, welche 1990 mit der Zielsetzung gegründet wurde, unbekannte und vor allem zeitgenössische Dokumente vom Leben und Schaffen Franz Liszts zu sammeln, zu archivieren und zu veröffentlichen um dadurch sein Lebenswerk zu pflegen und breiten Publikumsschichten bekannt zu machen.

Das Archiv besteht aus 25 Abteilungen, die mit Doppelbuchstaben gekennzeichnet sind, von AU wie Autographen bis VK wie Videokassetten (siehe Menüpunkt Sammlung).

An das Archiv ist eine Diskothek und eine Pinakothek angegliedert, erstere mit zahlreichen historischen Aufnahmen von Schülern Liszts, letztere mit zahlreichen zeitgenössischen Darstellungen.

Bei der Bearbeitung des gesammelten Materials wird, soweit möglich, das Prinzip der archivarischen Vollständigkeit, kritischen Bearbeitung und übersichtlichen Darstellung verfolgt. Zur Methodik der Bearbeitung gehören die komparative Quellenforschung, wobei vor allem die Primärliteratur wie Tagebücher, Erinnerungen, Briefeditionen und Presseberichte ausgewertet werden; bei unzureichender bzw. unvollständiger Datenlage der Indizienbeweis und die Wahrscheinlichkeitsprüfung; bei widersprüchlichen Mitteilungen und Angaben die Prüfung der Exaktheit und Glaubwürdigkeit der Quellen.

 

Die Untersuchungsergebnisse des Archivs werden in einheimischen und ausländischen Periodika publiziert. Ebenfalls werden im Archiv regelmäßig Liszt-Seminare veranstaltet.

Die Website des Liszt-Archivs soll allen Interessierten den Austausch untereinander erleichtern und hoffentlich viele hilfreiche Erkenntnisse zu Franz Liszt bringen.